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GH- Report DAK 2015


Zusammenfassung der Ergebnisse
DAK Gesundheitsreport 2015


Die Arbeitsunfähigkeitstage in 2014 waren 14,3 Tage

Der Krankenstand im Jahr 2014 lag bei 3,9 Prozent

Die Betroffenenquote lag 2014 bei 48,2 Prozent.

Dies bedeutet, dass für etwas weniger als jeden Zweiten eine Arbeitsunfähigkeitsmeldung vorlag. Im Jahr 2014 ist die Betroffenenquote somit leicht gesunken (2013: 50,6 Prozent).

Die Erkrankungshäufigkeit ist mit 116,0 Fällen pro 100 Versichertenjahre gegenüber dem Vorjahr ebenfalls gesunken (2013: 121,1 Arbeitsunfähigkeitsfälle). Die durchschnittliche Falldauer ist dagegen gestiegen. Sie beträgt im Jahr 2014 12,3 Tage (2013: 12,0 Tage).

Auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, psychische Erkrankungen sowie Erkrankungen des Atmungssystems entfielen 2014 mehr als die Hälfte (53,0 Prozent) aller Krankheitstage:

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems lagen mit 324,8 Arbeitsunfähigkeitstagen pro 100 Versichertenjahre wieder an der Spitze aller Krankheitsarten.
Im Vorjahr entfielen mit rund 313,0 Tagen weniger Erkrankungstage auf diese Diagnose.

Psychische Erkrankungen verursachten 16,6 Prozent des Krankenstandes. 2014 gab es aufgrund von psychischen Erkrankungen 6,8 Erkrankungsfälle und 237,3 Arbeitsunfähigkeitstage pro 100 Versichertenjahre.

Krankheiten des Atmungssystems lagen mit einem Anteil von rund 14 Prozent hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Krankenstand an dritter Stelle. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier einen deutlichen Rückgang und zwar sowohl was die Fallhäufigkeit (von 38,0 auf 31,3 Fälle pro 100 Versichertenjahre) als auch die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage betraf (von 252,4 auf 195,7 Tage pro 100 Versichertenjahre).

Die Branchen „Verkehr, Lagerei und Kurierdienste“, „Gesundheitswesen“ und „Öffentliche Verwaltung“ lagen mit einem Krankenstandswert von 4,5 Prozent an der Spitze und somit eindeutig über dem Durchschnitt aller Branchen.               Am niedrigsten unter den Branchen mit hohem Anteil DAK-Versicherter war der Krankenstand in der Branche Bildung, Kultur und Medien mit 3,0 Prozent (2013: 3,1 Prozent).

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern stellen sich folgendermaßen dar: In den westlichen Bundesländern (mit Berlin) betrug der Krankenstand durchschnittlich 3,8 Prozent, in den östlichen Bundesländern 4,8 Prozent. In den westlichen Bundesländern streute der Krankenstand zwischen dem niedrigsten Wert in Höhe von 3,3 Prozent in Baden-Württemberg und dem höchsten im Saarland mit 4,4 Prozent.
Sachsen-Anhalt stand 2014 mit einem Wert von 5,0 Prozent an der Spitze des Krankenstandsgeschehens der Bundesländer.

Arbeitsunfähigkeitstage und Krankenstandsniveau Bei 100 ganzjährig versicherten Mitgliedern der DAK-Gesundheit wurden 2014 im Durchschnitt 1.431,4 Fehltage wegen Arbeitsunfähigkeit (AU) registriert. Der Krankenstand von 3,9 Prozent in 2014 wird aus der Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage errechnet: Verteilt man die im Jahr 2014 je 100 Versicherte angefallenen 1.431,4 Arbeitsunfähigkeitstage auf die 365 Kalendertage des Jahres 2014, so waren an jedem Tag 3,9 Prozent der bei der DAK-Gesundheit versicherten Beschäftigten arbeitsunfähig erkrankt.